Ingrid Gisler

Ich bin 1978 geboren und in Andermatt UR aufgewachsen. Nach einem einjährigen Handelskurs in der Westschweiz und einer kaufmännischen Ausbildung in Bürglen UR zog es mich für viele Jahre zurück in meine Heimat, dem "Urschnertal". Dort war ich zuerst in der Tourismusbranche tätig und erlangte die eidgenössische Berufsmaturität. Im Jahr 2004 kehrte ich zurück zur öffentlichen Verwaltung und absolvierte den Fachausweis Verwaltung.

Seit bald drei Jahren lebe ich mit meinem Mann in Attinghausen UR. Meine freie Zeit verbringe ich gerne in der Natur, beim Lesen oder im Garten. 


Warum ich tue, was ich tue

Als ich beruflich zum ersten Mal mit trauernden Angehörigen in Kontakt kam, spürte ich schon damals, dass da dieser Herzenswunsch in mir ist, Trauernde zu unterstützen und zu begleiten. 

Heute, 15 Jahre später, gehe ich diesen Weg nun mit Überzeugung und in der Hoffnung, damit einen kleinen Teil der Last mittragen zu können, die Menschen in Verlustsituationen durchleben müssen. 

Sterbebegleitung

Von Januar bis Mai 2019 absolvierte ich den Grundkurs "Begleitung in der letzten Lebensphase" (Sterbebegleitung für Betroffene und Angehörige) bei der Caritas Luzern. 

Das anschliessende Praktikum in der Palliativ-Pflege bei der Spitex Wiggertal LU ermöglichte mir einen wertvollen Einblick in dieses Leben ausserhalb der Theorie. 

Ausbildung zur Trauerbegleiterin

Mein Herzenswunsch ist es, trauernde Menschen künftig nicht nur in administrativer, sondern gleichzeitig oder ergänzend dazu auch auf emotionaler Ebene begleiten und unterstützen zu dürfen. 
 
Umso mehr freut es mich, dass ich nach erfolgreichem Aufnahmeverfahren ab Februar 2020 den zweistufigen Lehrgang zur Trauerbegleiterin / Fachperson für Trauerrituale und Abschiedsfeiern in Luzern beginnen darf.

Persönlicher Glaube

Ich gehöre selber seit einigen Jahren keiner Religionsgemeinschaft mehr an, fühle mich aber mit der Schöpfung und dem, was uns Kraft und Vertrauen gibt, sehr verbunden. 

In der tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch seinen ganz eigenen Glauben leben soll, bin ich gegenüber allen Glaubensrichtungen offen und unvoreingenommen.